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Frank Schwarz
Linksfraktion, Jan Korte

Perspektive für Harzer Hotel- und Gastgewerbe gefordert

Harzkreis. Neben der Kultur- und Veranstaltungsbranche ist das Hotel- und Gastgewerbe in der Tourismusregion Harz mit am härtesten von den Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie betroffen.

Der regionale LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte äußert sich zur aktuellen Lage:

„Wenn ich mit Selbstständigen und Beschäftigten aus dem Hotel- und Gastgewerbe ins Gespräch komme, zeichnen sie ein düsteres Bild von der gegenwärtigen Situation. Viele haben nach dem ersten Lockdown u.a. in bessere Lüftungsanlagen und in Außenbereiche investiert und wurden von den Regelungen im November überrascht. Nach fast fünf Monaten erneuten Lockdows ist allen Betroffenen die Angst vor Insolvenz und Verlust ihrer Tätigkeit anzumerken.“

Wie Kortes Mitarbeiter Christian Härtel aus dem Bundestagsbüro des Abgeordneten weiter mitteilt, bestätigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts diesen Eindruck: Über 70 Prozent der Unternehmen in der Gastronomie fürchten bundesweit um ihre Existenz.

„Natürlich hat die Gesundheit und der Infektionsschutz die höchste Priorität. Momentan ist aber ein Stop-and-Go-Kurs zu befürchten, der die Unternehmen zusätzlich belasten wird. Zugleich dauert das Chaos bei den Wirtschaftshilfen an. Die Antragsbedingungen ändern sich ständig, die Auszahlungen haben sich immer wieder verzögert, zuletzt wurden sie zeitweise sogar völlig gestoppt“, so Korte.

Zu den Forderungen der LINKEN im Bundestag äußert sich der Linkspolitiker wie folgt: “Ob Unternehmerlohn, die Anhebung des Kurzarbeitergeldes, ob Überbrückungshilfen oder kostenlose Schnelltests:

Wir werden auch weiterhin Druck auf die CDU-geführte Bundesregierung machen und die Anliegen des Hotel- und Gastgewerbes ins Parlament bringen.“ Die Bundesregierung müsse jetzt eine Strategie vorlegen und umsetzen, wie sie die betroffenen Branchen sicher über die Krise retten will, so Korte.

„Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Gehältern der Beschäftigten der Branche, die schon vor der Pandemie ausgesprochen niedrig waren. DIE LINKE hat deshalb bereits frühzeitig ein Kurzarbeitergeld in Höhe von 100 Prozent des Nettoentgeltes für Mindestlohnbeschäftigte gefordert und die Initiative von ver.di und der Gewerkschaft NGG unterstützt. Diese fordern ein branchenübergreifendes Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.200 Euro“, informiert Korte abschließend.

 


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