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„Höherer Mindestlohn ist das Gebot der Stunde!“ - Jan Korte erteilt Überlegungen von Lohnkürzungen eine klare Absage

Harzkreis. Die Corona-Krise hat vielen Menschen deutlich vor Augen geführt, dass viele Berufsgruppen, die das Land in den zurückliegenden Monaten am Laufen gehalten haben, im Niedriglohnbereich und zu oftmals schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten. Umso verheerender sind aus Sicht des LINKE-Bundestagsabgeordneten Jan Korte die jüngsten Vorstöße aus den Reihen der CDU, mit Sozialkürzungen auf die Corona-Krise zu reagieren.

“Wer wie Teile der CDU jetzt darüber nachdenkt, allen Ernstes den eh schon viel zu geringen Mindestlohn abzusenken, die Einführung der Grundrente in Frage zu stellen und weitere Arbeitnehmerrechte zu schleifen, hat den Ernst der Lage nicht erkannt, in der sich viele von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betroffene Menschen befinden“, kritisiert Korte und fordert „ein höherer Mindestlohn ist das Gebot der Stunde!“

Der Linkspolitiker erinnert an die Tatsache, dass über ein Drittel aller Vollzeiterwerbstätigen in Ostdeutschland im Niedriglohnbereich arbeiten und selbst nach 45 Jahren in Vollzeit jedem Beschäftigten mit Mindestlohn nur eine Armutsrente auf Grundsicherungsniveau droht.

„Während die CDU ohne mit der Wimper zu zucken den reichsten zehn Prozent jährlich 11 Milliarden Euro durch die Forderung nach Komplettabschaffung des Solidaritätszuschlages schenken will, wird die Einführung der Grundrente in Frage gestellt, die mit 4 Milliarden Euro zu Buche schlägt. Den Reichen geben und den Armen nehmen, scheint die Devise der Union, zeigt sich Korte empört.“

Angesichts der sozialen Härten, der viele Menschen auch im Harzkreis derzeit ausgesetzt sind, fasst der Abgeordnete die Forderungen der LINKEN zur Bewältigung der Corona-Krise zusammen: „Wir brauchen ein ambitioniertes sozial-ökologisches Konjunkturprogramm, dass eine deutliche Anhebung von Mindestlohn und Grundsicherung, die Erleichterung von flächendeckenden Tarifverträgen, die Einführung einer existenzsichernden Grundrente und ein Verbot von Leiharbeit beinhaltet.“


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