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DIE LINKE aus Harz und Börde wählten auf einer gemeinsamen Tagung ihre Delegierten für Europaparteitag in Bonn und stimmten sich auf den Wahlkampf ein: (Auf dem Foto von links) Monika Hohmann (MdL), André Lüderitz (Ersatzdelegierter), Michael Körtge (Delegierter), Klaus Czernitzki (Börde-Kreischef), Doreen Hildebrandt, Evelyn Edler, Michael Benecke (alle drei Delegierte), Gudrun Tiedge, Inge Lande (beide Ersatzdelegierte) und Jan Korte (MdB).

„Europa braucht eine starke Stimme für ostdeutsche Interessen“

Jan Korte (MdB) stimmt Harzer und Börde-LINKE auf engagierten Europawahlkampf ein

Harzkreis/Bördekreis. DIE LINKE nimmt weiter Kurs auf die Europawahl am 26. Mai. Dazu kamen kürzlich die Vertreter der Kreisverbände Harz und Börde in Halberstadt zusammen und wählten ihre Delegierten und Ersatzdelegierten für den LINKEN-Europaparteitag Ende Februar in Bonn.

Als Delegierte wurden gewählt: Evelyn Edler, Michael Körtge (beide Harzkreis), Doreen Hildebrandt und Michael Benecke (beide Bördekreis). Als Ersatzdelegierte fungieren Inge Lande, André Lüderitz (beide Harzkreis) sowie Gudrun Tiedge und Gabriel Rücker (beide Bördekreis). Zu den ersten Gratulanten gehörten Landtagsmitglied Monika Hohmann, Börde-Kreischef Klaus Czernitzki und der Bundestagsabgeordnete Jan Korte.

Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion im Bundestag, kam direkt von der Fraktionsklausur in Berlin in den Harz und stimmte die Parteibasis aus Harz und Börde auf einen engagierten Wahlkampf zur Kommunal- und Europawahl am 26. Mai ein. „Das Europaparlament braucht eine starke Interessenvertretung Ostdeutschlands. Diesen Auftrag kann einzig DIE LINKE glaubwürdig erfüllen“, zeigt sich der Linkspolitiker überzeugt. „Wir wollen in Europa für die Wiederherstellung des Sozialstaates kämpfen, es muss wieder der Grundsatz gelten, dass es unsere Kinder einmal besser haben werden.“

„Im 30. Jahr des Mauerfalls ist es ein gesellschaftlicher Skandal, dass selbst die nach 1990 geborenen heute 20 bis 30-jährigen Sachsen-Anhalter noch immer ein bis zu einem Drittel geringeres Einkommen für die gleiche Arbeit erhalten als die Gleichaltrigen wenige Kilometer weiter in Niedersachsen.“ Die soziale Spaltung, ein konsequentes Nein zur EU-Aufrüstungsspirale und die Überwindung der anhaltenden Benachteiligung Ostdeutscher, ihrer Biografien und Lebensleistung, dies seien die zentralen Fragen unserer Zeit, gab sich Korte unter dem Applaus der LINKEN-Basis kämpferisch.