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Landtagsanfrage entkräftet Umweltschutz-Kritik und bestätigt positive Harzdrenalin-Entwicklung

Oberharz/Magdeburg. Wenige Tage, nachdem der Stadtrat Oberharz einstimmig grünes Licht für die weitere Planung einer neuen Freizeitanlage rund um die Harzdrenalin-Hängeseilbrücke gegeben hat, entkräftet auch eine Landtagsanfrage Umweltschutzbedenken und bestätigt die positive Besucherentwicklung des Tourismusanlage an der Rappbodetalsperre.

In der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Monika Hohmann und Hendrik Lange (beide LINKE), wird ausgeführt, dass durch die Erweiterungspläne keine Beeinträchtigung der Natura 2000-Schutzgebiete und des Trinkwasserschutzgebietes der Rappbode-Talsperre zu erwarten sei. Die Antwort listet zudem die umfangreichen Untersuchungen umweltschutzrechtlicher Belange auf, die im Zuge der Erweiterungspläne durchgeführt werden. So erfolgen zum Beispiel Ersatzaufforstungen in der Gemarkung Rübeland.

Wie Monika Hohmann weiter mitteilt, bescheinigt die Landtagsanfrage zudem die äußerst positive Entwicklung von Harzdrenalin. So stiegen die Besucherzahlen der Anlage von 5.000 im Jahr 2012 auf 45.000 im Jahr 2016. Die Besucherzahlen rund um die Gesamtanlage an der Talsperre stiegen im gleichen Zeitraum von 280.000 auf 550.000.

"Harzdrenalin hat sich zu einer der wichtigsten touristischen und wirtschaftlichen Eckpfeiler für die Oberharzstadt und die Region entwickelt, davon konnten wir uns in den vergangenen Jahren regelmäßig persönlich überzeugen“, erklärt Hohmann und erinnert an gemeinsame Vor-Ort-Besuche mit der Harzer Kreistagsabgeordneten Evelyn Edler sowie weiteren Abgeordneten der LINKEN aus dem Bundestag und Landtag.

Zum Hintergrund: An der viel besuchten Harzdrenalin-Hängebrücke sollen neben 430 neuen Parkplätzen (derzeit 125) ein Restaurant, ein Aussichtsturm und Beherbergungsmöglichkeiten (Cottages) entstehen. Aus Sicht der Tourismusfirma soll damit Abhilfe gegen das hohe Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten auf dem Parkplatz und Randstreifen der Straße am Zugang zu Staumauer, Hängeseilbrücke und Urania-Aussichtsplattform geschaffen werden.


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