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Die Zukunft der SB-Warenhauskette „Real“ ist ungewiss, die Verkaufsverhandlungen für die Metro-Konzerntochter ziehen sich seit über einem Jahr hin. Darauf machte DIE LINKE und ihre Vertreter (von links) Evelyn Eilert, Thomas Schönfelder, Gabriele Nehrkorn und Christian Härtel mit einer Aktion in Wernigerode aufmerksam.

Solidarität mit Real-Beschäftigten: Standort- und Beschäftigungssicherung gefordert

Harzkreis. Das Harzer Büro des LINKE-Bundestagsabgeordneten Jan Korte sowie die LINKE-Kreistags- und Stadtratsfraktion machten anlässlich eines bundesweiten Aktionstages unter dem Motto: „Schwarzer Freitag, der 13. – Der Horror ist real“, auf die unklare Zukunft der bundesweit rund 34.000 Arbeitsplätze der Handelskette „Real“ aufmerksam, die im Harzkreis mit SB-Warenhäusern in Wernigerode und Blankenburg vertreten ist.

Am Forum Bunte Stadt in Wernigerode informierten die Vertreter der LINKEN aus Stadt, Kreis und Bund, unter ihnen Evelyn Eilert, Gabriele Nehrkorn, Thomas Schönfelder und Christian Härtel, über die negativen Folgen der sich seit über einem Jahr hinziehenden Verkaufsverhandlungen der Metro-Konzerntochter, die für die Beschäftigten mit massiven Lohnkürzungen von bis zu 24 Prozent und der Unsicherheit über den Fortbestand der 279 Filialen und Arbeitsplätze einhergeht.

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und Bundestagsabgeordnete Jan Korte, der durch eine zeitgleiche Bundestagssitzung in Berlin gebunden war, wurde durch seinen Harzer Wahlkreismitarbeiter Christian Härtel vertreten und forderte in einer Erklärung mit Nachdruck eine Standort- und Beschäftigungssicherung sowie die Rückkehr zum ver.di-Flächentarifvertrag zu existenzsichernden Löhnen.

Am Vorabend des Aktionstages machte auch die Linksfraktion während der Stadtratssitzung auf die Situation bei Real aufmerksam. In einer Rede rief Fraktionsvize Härtel den Oberbürgermeister auf, sich bei der Konzernspitze für den Erhalt des Standortes am Dornbergsweg einzusetzen und den Beschäftigten vor Ort den Rücken zu stärken.