12. Oktober 2006

Regionalkonferenz mit MdB Jan Korte in Blankenburg

 


MdB Jan Korte: "Neue Linkspartei will sich weiter öffnen"

Am 12. Oktober 2006 luden die Harzer Sozialisten zu einer Regionalkonferenz mit dem Bundestagsabgeordneten Jan Korte nach Blankenburg ein. Über 50 interessierte Bürger und Mitglieder von Linkspartei.PDS und Wahlalternative (WASG) aus den Harzkreisen Wernigerode, Quedlinburg und Halberstadt folgten der Einladung des Regionalverbandes und diskutierten mit Korte im Kurhotel Fürstenhof über die Bildung der neuen sozialistischen Linkspartei bis zum Sommer 2007.

Der 29-jährige Korte bezeichnete die Parteineubildung als unumkehrbar und einen äußerst spannenden Weg. Schließlich fänden Menschen zusammen, die höchst unterschiedliche Lebenserfahrungen aus Ost und West einbringen werden. Um an die Erfolge der Bundestags- und Landtagswahl in Sachsen-Anhalt anknüpfen zu können, so zeigten sich die Anwesenden einig, müsse sich die LINKE inhaltlich und kulturell noch mehr Menschen öffnen.

Neben ihren traditionellen Milieus der Arbeitnehmer, Erwerbslosen, Rentnern und sozial Benachteiligten, wolle man weitere soziale Gruppen für sich gewinnen, die bisher noch andere Parteien, wie SPD oder Grüne wählten. Diese Gruppen, die meist noch in gesicherten Verhältnissen lebten, aber mittlerweile massiv vom sozialen Abstieg betroffen seien, will die LINKE mit der weiteren inhaltlichen Profilierung bei Themen wie Gerechtigkeit, Frieden, Weltoffenheit und Solidarität gewinnen.

"Auch wir müssen daher unsere politischen Konzepte stets kritisch auf den Prüfstand stellen und dabei Fachleute und Praktiker außerhalb der Partei in unsere Arbeit einbeziehen", so das Fazit des Bundestagsabgeordneten Korte in Blankenburg.