
In gemütlicher Atmosphäre und im Beisein von Nordharz-Bürgermeisterin Hannelore Striewski und dem Ilsenburger Landtagsabgeordneten André Lüderitz stellte die Nordharzer LINKE in Heudeber ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 11. April auf.

Bürgermeisterin Hannelore Striewski
Harzkreis/Nordharz. Nachdem der Ortsverband der Nordharzer LINKEN vor einiger Zeit bereits die Nordharz-Bürgermeisterin Hannelore Striewski als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl nominiert hat, vollzog der Ortsverband am 10. Februar auch den zweiten Teil der Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 11. April 2010.
Auf einer Mitgliederversammlung in Heudeber, an der auch der Ilsenburger Landtagsabgeordnete André Lüderitz und Hannelore Striewski teilnahmen, stellte die Nordharzer LINKE eine insgesamt elf Kandidaten umfassende Liste auf, die möglichst stark in den neuen Gemeinderat einziehen möchte, damit ihre Bürgermeisterin auf breite Unterstützung im Rat zählen und ihre erfolgreiche und bürgernahe Arbeit für die Menschen im Nordharz fortsetzen kann.
Der Listen gehören drei Frauen und acht Männer an. Fünf Kandidaten sind Mitglied der LINKEN, sechs sind Parteilose, die sich zum Teil bereits seit vielen Jahren in den Räten engagieren.
Die Liste umfasst folgende Kandidaten: 1. Hilmar Rasche (geb. 1948, Ortsbürgermeister Stapelburg, parteilos); 2. Babette Zymolka (geb. 1966, Dipl.-Ökonom, Ortschaftsrätin Heudeber, parteilos); 3. Lothar Allwardt (geb. 1944, Schlosser i.R., Ortschaftsrat Abbenrode, parteilos); 4. Dieter Walte (geb. 1948, Elektrosignalschlosser, Ortschaftsrat Stapelburg, parteilos); 5. Frank Mertins (geb. 1960, Dreher, Ortschaftsrat Stapelburg, parteilos); 6. Renate Furcht (geb. 1944, staatl. gepr. Landwirtin i.R., Ortschaftsrätin Heudeber); 7. Irene Lenz (geb. 1939, Erzieherin i.R., Schmatzfeld); 8. Hans-Patrick Balzerkiewitz (geb. 1990, Schüler, Wasserleben); 9. Marian Hellmund (geb. 1990, Schüler, Wasserleben); 10. Karsten Kellner (geb. 1945, Kunstmaler, Abbenrode); 11. Bernd Wege (geb. 1950, Tierpfleger, Ortschaftsrat Heudeber, parteilos).
Zu den wichtigsten Aufgaben im neuen Gemeinderat zählt die Nordharzer LINKE die faire und gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Ortsteile, die vorhandene Infrastruktur zu sichern und weiter auszubauen, die stetige Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität für alle Altersgruppen der Bevölkerung.
Im Bildungsbereich gehört die Sicherung der Schul- und Kindertagesstättenstandorte und eine weiterhin bezahlbare Kinderbetreuung und Öffnungszeiten die mit der Berufstätigkeit vereinbar sind, zum Wahlprogramm.
Die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am gemeindlichen Leben, der Erhalt der Feuerwehren in den Ortschaften und die Unterstützung des Vereinslebens und der Traditionen der Ortschaften müsse ebenso gewährleistet werden wie die Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur für einen naturnahen Fahrradtourismus, die Entwicklung von Konzepten und Schaffung von Angeboten für Senioren , die ihnen ein Verbleiben im heimatlichen Umfeld auch im hohen Alter ermöglichen.
Ebenso wichtig für DIE LINKE ist die Vermarktung der vorhandenen Gewerbeflächen, die Schaffung neuen Wohnraumes insbesondere in den Ortskernen durch Lückenbebauung, keine weiteren Wohngebiete "auf der grünen Wiese", um weiteren Flächenverbrauch unseres guten Ackerlandes zu verhindern und natürlich die Unterstützung der Landwirtschaft als wichtigstem Arbeitgeber des ländlichen Raumes.