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27. Februar 2010 Kreisverband Harz

Falkensteiner Mario Kühne in neuen Sprecherrat der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft gewählt

Mario Kühne

Die Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft der Partei DIE LINKE macht sich weiterhin konsequent für die Einführung eines bundesweiten gesetzlichen Mindestlohnes stark. DIE LINKE tritt seit Jahren für eine gerechte Entlohnung ein und fordert, dass Menschen, die arbeiten, von ihrer Hände Arbeit in Würde leben können.

Die Landesarbeitsgemeinschaft als Arbeitnehmerflügel der Partei DIE LINKE hat sich am Samstag, dem 27. Februar 2010, neu konstituiert. Der Sprecherrat besteht aus 11 Mitgliedern, zu seiner Vorsitzenden wurde die Landtagsabgeordnete Edeltraud Rogée gewählt. Als Vertreter des Harzkreises wurde der Falkensteiner MarioKühne in den Sprecherrat gewählt.

Schwerpunkte für die künftige Arbeit sind die Vorbereitung der Landtagswahlen, die Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen, die Sicherung der Betriebsratsrechte und des Kündigungsschutzes in den Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ebenso wichtige Forderungen sind die Verkürzung der Zeitarbeit auf den Ursprungszustand von drei Monaten, gleiche Einkommensbedingungen der Leiharbeitnehmer im Vergleich zu den Stammbeschäftigten und gleiche Betriebsratsrechte der Arbeitnehmer in Leihunternehmen.

Die Forderung der SPD nach Begrenzung der Leiharbeit ist aus Sicht der Landesarbeitsgemeinschaft nicht ehrlich. In der Landtagssitzung am 19. Februar 2010 konnte sich die SPD trotz eines entsprechenden Beschlusses ihrer Bundespartei dem Antrag der LINKEN nach Begrenzung der Leiharbeit und gleicher Bezahlung der Arbeitnehmer in Leihbetrieben nicht anschließen. Das gleiche gilt auch für die jetzt immer wieder aufgemachte Forderung nach einem Mindestlohn.

Im landesweiten Bündnis Mindestlohn haben dessen Mitglieder die SPD immer wieder vermisst. 70.000 Arbeitnehmer, die in Sachsen-Anhalt zusätzliche Transferleistungen benötigen, brauchen Konkreteres, als nur Versprechungen. In der letzten Legislatur im Bund hätte die SPD viele Möglichkeit gehabt, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern - leider hat sie das nicht getan.

Als Arbeitnehmerflügel der Partei DIE LINKE ist die Landesarbeitsgemeinschaft offen für weitere gewerkschaftlich Interessierte, sie wird nicht nur bei Versprechungen bleiben,
es geht um konkrete Veränderungen.