Zur Zeit wird gefiltert nach: Kreisverband Harz
Harzer Abgeordnete und Vertreter aus Blankenburg und dem Oberharz nahmen am Arbeitsgespräch mit Bauminister Thomas Webel in Magdeburg teil: (v.l.) MdL André Lüderitz, Ulrich Kasten (Förderverein Rübelandbahn), Dietmar Wiekert (Bürgerinitiative Rübeland), Oberharz-Bürgermeister Frank Damsch, MdL Ronald Brachmann, MdL Evelyn Edler und Blankenburgs Bürgermeister Hanns-Michael Noll.
Harzkreis/Magdeburg. Auf Initiative der beiden Harzer LINKE-Landtagsabgeordneten Evelyn Edler (Wernigerode) und André Lüderitz (Ilsenburg) kamen Vertreterinnen und Vertreter der Lokalpolitik aus Blankenburg und dem Oberharz zu einem Arbeitsgespräch mit dem Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, in Magdeburg zusammen.
An der Gesprächsrunde nahmen neben Edler und Lüderitz die Landtagskollegen Angela Gorr und Ronald Brachmann, die Bürgermeister der Städte Blankenburg und Oberharz, Hanns-Michael Noll und Frank Damsch, sowie Dietmar Wiekert (Bürgerinitiative Rübeland) und Ulrich Kasten (Förderverein Rübelandbahn) teil.
Im Mittelpunkt des Treffens mit Minister Webel standen Infrastrukturmaßnahmen im Oberharz und die Weiterentwicklung der Rübelandbahn als gemeinsames Tourismusprojekt der Region Blankenburg und Oberharz.
So unterstrichen alle Beteiligten gegenüber dem Minister noch einmal die Notwendigkeit der Sanierung der Susenburger Straße, der Brücken zum Ortsteil Neuwerk, der Bodebrücke Blankenburger Straße (L 96) und der Philosophenwegbrücke. Letztere musste bekanntlich bereits gesperrt werden und zwingt die Anwohner zu längeren Umwegen. Hier will das Ministerium im Ergebnis des Arbeitsgespräches prüfen, ob man im Zuge der Baumaßnahme Brücke L 96 eine Lösung finden kann, die Philosophenwegbrücke einzubinden.
Zweites Hauptthema war die Weiterentwicklung der Rübelandbahn. Hier wollen Blankenburg und der Oberharz weiter an einem Strang ziehen. Der lang gehegte Wunsch, Touristenzüge nach festem Fahrplan bis zum Haltepunkt Besucherbergwerk „Drei Kronen & Ehrt“ fahren zu lassen, bedarf einiger technischer und rechtlicher Voraussetzungen, bei denen Minister Webel anbot, direkte Gespräche mit den wichtigen Akteuren und Unternehmen zu führen. Diese müssen mit ins Boot geholt werden, um eine nachhaltige touristische Entwicklung der Rübelandbahn erfolgreich auf den Weg bringen zu können, zeigten sich alle Beteiligten einig.