2. Oktober 2009 Werner Lukas

Oberharzer LINKE-Vorsitzender Werner Lukas zur Freien Wählergemeinschaft Oberharz: Gemeinsam und nicht in Gräben für den Oberharz kämpfen

Oberharzer LINKE-Vorsitzender Werner Lukas (rechts) im Straßenwahlkampf zur Bundestagswahl 2009.

Oberharz. Mit Interesse verfolge ich das Bemühen der Freien Wähler Oberharz. Jedoch können die Äußerungen des Vorsitzenden Ullrich Kallenbach nicht unwidersprochen bleiben.

Gerade beim „Finden“ unserer zukünftigen Stadt Oberharz am Brocken kommt es auf eine konstruktive Zusammenarbeit der Parteien und der Freien Wähler an. Deshalb sollten die von Herrn Kallenbach ausgemachten „parteipolitischen Grabenkämpfe“ nicht von ihm zwischen Freier Wählergemeinschaft und existierenden Parteien geschaffen werden.

Die gemeinsam vor uns stehenden Aufgaben erfordern vielmehr einen sachlichen Wettbewerb um die besten Ideen.

DIE LINKE wird sich wie bisher in diesen Prozess einbringen. Daher gilt es, gemeinsam die Verschuldung der Gemeinden, die immer noch hohe Abwanderung und Belastung der Bevölkerung endlich besser in den Griff zu bekommen.

Die pauschale Schelte von in Abständen neugegründeten Gruppierungen an Parteien und damit deren Mitglieder, die sich seit längerer Zeit für den Oberharz engagieren, ist völlig unangebracht und letztlich für den Start einer „neuen“ Wählergemeinschaft nicht dienlich.

Jede und jeder möge sich dort engagieren, wo sie/er es für richtig hält und meint etwas Positives für unsere neue Stadt zu erreichen.

Werner Lukas, Elbingerode, Vorsitzender DIE LINKE. Oberharz am Brocken