Wernigerode. Die Wernigeröder LINKE dankt allen Wählerinnen und Wählern in Wernigerode, Benzingerode, Minsleben, Silstedt und Schierke für ihr Stimmen und das Vertrauen, dass sie den 26 Kandidaten entgegengebracht haben.
Die Wernigeröder LINKE hat ihr Wahlziel von rund 20 Prozent und mindestens acht Stadtratsmandaten erreicht und konnte im Vergleich zur Kreistagswahl 2007 und der Oberbürgermeisterwahl 2008 sogar noch zulegen, erklärte Fraktionschef Dieter Kabelitz mit Blick auf die vorliegenden Ergebnisse. Eine Wiederholung der hohen Ergebnisse von 2004 galt als wenig realistisch, da viele sozial Benachteiligte durch die Politik der Bundesregierung in den vergangenen fünf Jahren in Resignation und Wahlenthaltung getrieben wurden.
Da die Wähler keine Partei zur dominierenden Kraft gemacht haben, sind wie im bisherigen Stadtrat die drei größeren Fraktionen auf eine parteiübergreifende Zusammenarbeit angewiesen, deutet Kabelitz den Wählerwillen. Deutlich die Freude auch darüber, dass die rechtsextreme NPD mit ihrem Versuch gescheitert ist, in Fraktionsstärke einziehen zu wollen.
Die Zustimmung zu den Kandidaten und zum Wahlprogramm sind Ansporn, die Arbeit im Stadtrat und in den Ortsteilen zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von deren Herkunft, Alter, Erwerbsstatus oder Geldbeutel fortzuführen, so Dieter Kabelitz abschließend.