Harzkreis. Nach dem erfolgreichen Abschneiden der LINKEN bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und im Saarland am 30. August sieht sich auch die Harzer LINKE deutlich im Aufwind. Mit dem Saarland zog sie in das nunmehr elfte Landesparlament ein. In Thüringen und Sachsen ist sie erneut zweitstärkste Kraft und die SPD mit jeweils zehn Prozent Abstand erst auf Platz drei folgt. Die CDU musste starke Verluste hinnehmen.
Dazu erklären die Harzer Bundestagsabgeordnete und Direktkandidatin Elke Reinke und der Kreisvorsitzende der Harzer LINKEN, Landtagsmitglied André Lüderitz: "Die Wahlen in den drei Ländern geben uns starken Rückenwind für die verbleibenden Wochen bis zur Bundestagswahl am 27. September. Für uns im Wahlkreis Harz machen diese Zahlen eines deutlich, es wird einen Zweikampf um das Harzer Direktmandat zwischen der LINKEN und der CDU geben", zeigen sich Elke Reinke und André Lüderitz angesichts der Ergebnisse in den Nachbarländern überzeugt. So errang DIE LINKE in Thüringen in zahlreichen Städten und Landkreisen die meisten Erststimmen und damit die Direktmandate.
"Mit unseren Themen: Der Überwindung der Hartz-Gesetze, der Einführung von existenzsichernden Mindestlöhnen, der Rücknahme der Rente ab 67, dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, der Bekämpfung von sozialer Ungerechtigkeit bei Bildung, Gesundheit und Arbeit sowie der längst überfälligen Ost-West-Angleichung werden wir bis zum letzten Tag um jede Erststimme und Zweitstimme für ein sozialeres Land kämpfen," erklären Elke Reinke und André Lüderitz abschließend.