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28. April 2008 Linksjugend ['solid],

Harzer Linksjugend befürchtet weitere Kürzungen bei der Jugend- und Vereinsarbeit

Gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten Thomas Schatz (dritter von rechts) trafen sich Mitglieder und Freunde der Harzer Linksjugend im Café Klatsch in Wernigerode.

Wernigerode/Harzkreis. Zu ihrem jüngsten Treffen kamen kürzlich Mitglieder und Freunde der Harzer Linksjugend mit dem Kreistagsabgeordneten Thomas Schatz im Wernigeröder Café Klatsch zusammen. Ein Thema war dabei die im Kreistag beschlossene Erhöhung der Kreisumlage. Durch die steigenden finanziellen Belastungen für einige Städte und Gemeinden im Ergebnis dieses Beschlusses befürchtet die Harzer Linksjugend weitere Kürzungen bei der Jugend- und Vereinsarbeit und steigende Gebühren, wie sie bereits für die Kreismusikschule im Gespräch sind.

Angesichts der Tatsache, dass die Kinderarmut auch im Harzkreis aufgrund der steigenden Zahl von Niedriglohnjobs und anhaltend hoher Arbeitslosigkeit auch in diesem Jahr gestiegen ist, würden sich die Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche weiter verschlechtern. Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben werde zunehmend zum Luxus, den sich immer weniger Kinder und Jugendliche im Harz leisten könnten.

Dank sprach die Linksjugend Thomas Schatz für seine Kandidatur zur Wernigeröder Oberbürgermeisterwahl vom April aus. Durch sein Antreten habe er viele junge Menschen erstmals für Politik interessiert und zur Teilnahme an einer Wahl bewegen können. Als 35-Jähriger stehe Schatz für den Generationswechsel in der Harzer Kommunalpolitik, die in allen Parteien überwiegend von der Generation 60plus geprägt sei.

Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2009 wünschen wir uns daher, dass sich der Generationswechsel in den Städten und Gemeinden fortsetzt, so die Linksjugend abschließend.