Zur?ck zur Startseite
29. Juli 2007 Kreisverband Harz

Ampelschaltung Ilsenburger Straße muss verändert werden!

Auf zwei Dinge ist bei Baustellen in Wernigerode offensichtlich Verlass: Es läuft was schief und der Bürger zahlt die Zeche.

Dass ein Bahnübergang zu hoch ist, kann passieren. Dass die betroffenen Geschäfte unter einer Verlängerung der Straßensperrung zusätzlich leiden, ist bedauerlich. Dass die Pannen-Verantwortlichen die Gewerbetreibenden entschädigen, wäre wünschenswert ist aber illusionär.

Aber es wäre sehr einfach, die ewigen Staus an der Kreuzung Ilsenburger Straße/Veckenstedter Weg zu beenden. Entweder ändern die Verwalter aus dem Straßenverkehrsamt die Länge der Grünphasen, oder sie schalten die Ampel ab und regeln die geänderte Vorfahrt mittels Schildern, oder ein Polizist übernimmt während der Stoßzeiten die Aufgabe, für fließenden Verkehr zu sorgen. Der jetzige Dauerstau-Zustand ist jedenfalls inakzeptabel, gerade weil Abhilfe so einfach ist.

Dass der Straßenverkehrs-Amtsleiter in der offensichtlich fernen Kreisstadt der Meinung ist, mit einem Anruf bei den Rettungs- und Busbetrieben in Wernigerode die Umleitungs-Situation hinlänglich einschätzen zu können, muss schon verwundern. Eine bürgernahe Kreisverwaltung macht sich vor Ort ein Bild und versucht nicht, existierende Staus kurz zu reden. Denn damit ändert sich für die Betroffenen Bürger gar nichts – sie stehen weiter im Stau und zahlen mit ihrer Zeit und ihrem Sprit die organisierte Unverantwortlichkeit von Bauträgern und Behörden.