31. Mai 2018

Von Blankenburg nach Berlin – LINKE-Bundespolitiker Jan Korte nimmt Anliegen mit in die Bundeshauptstadt

"Die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt unserer Politik stellen“. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Körtge (1.v.l.) führte in Blankenburg durch eine Diskussionsveranstaltung der LINKEN mit Bundestagsmitglied Jan Korte (2.v.l.).

Harzkreis/Blankenburg. Trotz sommerlicher Temperaturen folgten kürzlich knapp fünfzig Gäste der Einladung der Harzkreis-LINKEN und des regionalen Nordharzer Ortsvereins zu einer Diskussionsveranstaltung nach Blankenburg. Wie die Kreisvorsitzende Evelyn Edler mitteilt, stand eine breite Themenpalette von der Kommunal- bis hin zur Bundespolitik im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der mit dem Bundestagsabgeordneten Jan Korte einer der Spitzenpolitiker der Partei der Einladung in die Blütenstadt folgte.

 

„Wir müssen immer wieder deutlich machen, dass wir als LINKE die großen und kleinen Alltagssorgen der Menschen in den Mittelpunkt unseres politischen Handelns stellen“, betonte Korte, der neben seinem Wahlkreis Anhalt auch den Harz im Bundestag vertritt, gleich zum Auftakt der Diskussion. So bewegen in Blankenburg wie in der gesamten Harzregion viele Menschen die Fragen nach bezahlbaren Pflegeplätzen für die eigenen Angehörigen, ausreichende Ärzteversorgung und wohnortnahe Kitaplätze und Schulen.

 

„Wir brauchen ein bundesweites Investitionsprogramm in die Infrastruktur in unseren Städten und Dörfern“, unterstützt Korte die Wortmeldungen aus dem Publikum und sagt zu, die benannten Anliegen durch seine Bundestagsfraktion regelmäßig auf die Tagesordnung im Bundestag zu setzen. „Zwei der drängendsten Probleme – der Pflegenotstand und Personalmangel in Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie der Mangel an bezahlbaren Wohnraum - nehmen wir uns aktuell mit bundesweiten Kampagnen an.“

 

Korte macht deutlich, dass seine Partei die bundesweiten Proteste von Beschäftigten, Gewerkschaften, Sozialverbänden und Initiativen für eine bessere Pflege unterstützt. Im Kern fordert DIE LINKE 100.000 zusätzliche Stellen in der Krankenhauspflege und 40.000 zusätzliche Fachkräfte in der Altenpflege. Das zweite Thema – bezahlbarer Wohnraum – stelle sich trotz weiterhin sinkender Bevölkerung auch im Harz als zunehmende Herausforderung dar. Angesichts niedriger Löhne und sinkender Renten falle es vielen Menschen zunehmend schwerer, bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum zu finden. Höhere Mieten bei Neuvermietung und die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen verschärften auch im Harz die Situation vieler Menschen mit kleinen Haushaltseinkommen, fasst Evelyn Edler die Diskussion zusammen.