31. Mai 2018

Halberstadts OB Andreas Henke empfängt LINKE-Bundespolitiker Jan Korte im Rathaus

Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke (2.v.l.) empfing kürzlich Jan Korte (1.v.l.), 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE und Bundestagsabgeordneter für Anhalt und den Harz, zu einem gemeinsamen Arbeitsgespräch mit LINKE-Stadtfraktionschef Hans-Joachim Nehrkorn (4.v.l.) und Stadtrat Dr. Detlef Eckert (3.v.l.) im Rathaus.

Harzkreis. Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke (LINKE) empfing kürzlich den 1. Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE und Bundestagsabgeordneten für Anhalt und den Harz, Jan Korte, zu einem Arbeitsgespräch im Rathaus.

Henke, der in seinem nunmehr 12. Amtsjahr die Geschicke der 43.000 Einwohner zählenden Kreisstadt als Verwaltungschef führt, informierte Jan Korte im Beisein von LINKE-Stadtfraktionschef Hans-Joachim Nehrkorn und Stadtrat Dr. Detlef Eckert über die aktuelle Entwicklung der Kommune und formulierte Wünsche an die Berliner Politik.

So müsse der fortwährende Strukturwandel und die demographische Entwicklung der ländlichen Räume, zu denen auch mittelgroße Städte wie Halberstadt zählen, weiterhin mit Fördermittelprogrammen unterstützt werden. Auch der Sanierungsstau in der öffentlichen Infrastruktur könne nicht durch die Städte allein bewältigt werden, hier sieht Henke die Notwendigkeit deutlich höherer finanzieller Unterstützung durch den Bund.

Einen Verbündeten für diese Forderungen an die Berliner Politik hat Henke in Bundespolitiker Korte. „Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag macht sich seit langem für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, und zwar in Form einer Millionärsteuer sowie für ein Ende der Steuergeschenke an Konzerne stark. Superreiche und Konzerne müssen endlich wieder ihren adäquaten Beitrag für die Finanzierung unseres Gemeinwesens beitragen“, bekräftigt der Linkspolitiker und ergänzt: „Statt Milliarden in die Aufrüstung zu investieren, wäre das Geld unserer Ansicht nach besser in Schulen, Kitas, Schwimmbäder und eine zukunftsfähige Bus-, Bahn- und Verkehrsinfrastruktur angelegt“.